An diesem Wochenende hab ich mich dazu entschlossen nicht nur äußerst antriebslos in der warmen Bude vor mich hin zu vegetieren und bin zu Nina nach Utrecht gefahren, mit dem Ziel in Amsterdam vorbeizuschauen.
Vorher haben wir in Utrecht noch den Sinterklaas gesehen. Dieser kommt passend rassistisch in Begleitung seiner schwarzen Helferlein, den zwarte Pieten. Diese geben den Kindern (nicht mir) Süßigkeiten und geleiten seinen Schimmel, der eigentlich über die Dächer fliegen sollte.
Hierfür verkleiden sich die Kinder ganz süß und sind Feuer und Flamme.

Sinterklaas und der zwarte Piet
Man sieht dann also einen Haufen als schwarze verkleidete Weiße in seltsamen Kostümen durch die Straßen fahren (mit dem Fahrrad) und diesen alten Mann auf dem Pferd. Die Kinder fandens toll. Ich also auch.
Mit dem Zug ging es dann in 25 Minuten nach Amsterdam. Eine Stadt die im Nachhinein betrachtet hauptsächlich aus Touristen, Gras und Sex besteht. Meistens auch alles zusammen.
Aus dem Bahnhof kommt man direkt in das Chinesenviertel, in dem die Straßennamen augenscheinlich auch auf Chinesisch geschrieben stehen.
Ansonsten sieht man dort viele Coffeeshops. Eigentlich ist es sogar schwerer ein normales Café zu finden. Die Stadt scheint sich gut an den Strom der Touristen angepasst zu haben. Diese können aus dem Bahnhof herausgehen, landen dann in den Coffeeshops, kaufen sich ihr Gras und Pilze. Gehen danach breit in den Rotlichbezirk, der auch gleich angrenzend ist und tun was man dort so tut, bevor dann in einen der Clubs der Tag beendet wird oder man fährt gleich weiter. Wir haben uns also einfach den großen weißen Penis angeschaut, das Wahrzeichen der Stadt. Und sind dann auf der Suche nach einem Pub, das zwei Kriterien erfüllen sollte (Sitzen + Fußball) endlos im Rotlichbezirk umhergeirrt, weil wir den Ausgang nicht mehr gefunden haben.

Amsterdam- Japanisches Viertel, Rotlicht, Plastikflaschen an der Oude Kerk, Pimmel
War ein sehr schöner Trip muss ich sagen, obwohl ich an Amsterdam auch nach dem dritten Mal noch nichts finden kann.
Wenn Nina im Gegenzug mich besuchen kommt fahren wir zusammen mit dem Rad nach Poppenwier in Friesland. Das wird ein Spaß!
Das Event besteht jetzt darin so schnell man kann im Kreis zu fahren. So richtig wie die Friesinger, oder die Pechstein. Nur leider fährt man auch nur im Kreis wenn man eher ein Anfänger ist. Nicht das ich einer wäre, aber ich bin es halt auch nicht gewohnt permanent im Kreis zu fahren… Für 3 Stunden.









